Pflanzen liefern Sauerstoff – aber das ist unwichtig!

Wenn man Aquarianer fragt, welche Vorteile Wasserpflanzen besitzen, wird die Sauerstoffproduktion fast immer als Erstes genannt. Nun ist es aber so, dass wir durch den Filterausstoß oder auch eine Durchlüftung auf andere Weise für den richtigen Sauerstoffgehalt sorgen. Zudem verbrauchen Pflanzen nachts während der Dunkelphase sogar Sauerstoff. 

Somit ist die Sauerstoffproduktion der Wasserpflanzen tatsächlich die unwichtigste Eigenschaft. Aber sie besitzen Fähigkeiten, die viele nicht kennen. Aquarienpflanzen sind nicht nur schön, sondern sie sind ein Garant für ein funktionierendes Aquarium. Je mehr Pflanzen Sie in Ihrem Aquarium erfolgreich pflegen, desto besser wird Ihr Aquarium aussehen und funktionieren. 

Aquarienpflanzen besitzen folgende Funktionen, die positiv für Ihr Aquarium sind:

  • Sie entziehen dem Wasser Nährstoffe (Nitrate & Phosphate), die sonst Algenwachstum fördern
  • Sie verringern die Anzahl schädlicher Keime durch die Produktion von „Antibiotika“
  • Sie wirken gegen viele Parasiten, die auf Schatten reagieren und so Pflanzen statt Fische „befallen“
  • Sie können aktiv Giftstoffe aus dem Wasser absorbieren (wie Heilkräuter)
  • Sie bilden durch Mikroorganismen auf den Blättern eine Mikrofauna, die Jungfische abgrasen
  • Sie ergänzen das Nahrungsspektrum vieler Fische, auch wenn es keine reinen Pflanzenfresser sind
  • Sie bilden eine Versteckmöglichkeit für Fische. Okay, das können auch Plastikpflanzen :-)

Daher sollte jeder Aquarianer möglichst viele Aquarienpflanzen - möglichst schnellwachsende - in seinem Aquarium pflegen. Nur die Minderheit kann keine lebenden Pflanzen pflegen, weil die Fische jegliche Pflanzen zu einem englischen Rasen stutzen oder sogar komplett auffressen. 

© 07.08.2022
Heiko Blessin
Heiko Blessin
Dipl.-Biologe

Tauchen, Fotografie, Aquaristik, Haie, Motorrad

Kommentare

Hinweise und Einwilligung zu Cookies & Drittinhalten

Wir verwenden technisch notwendige Cookies/Tools um diesen Dienst anzubieten, zu betreiben und abzusichern. Des Weiteren verwenden wir mit Deiner ausdrücklichen Einwilligung Cookies/Tools zum Marketing, Tracking, Erstellen personalisierter Inhalte auf Drittseiten sowie zur Darstellung von Drittinhalten auf unserer Webseite. Eine von Dir erteilte Einwilligung, kannst Du jederzeit mit Wirkung für die Zukunft über den Menüpunkt „Cookie-Einstellungen“ widerrufen.
Mit dem Klick auf „Alle erlauben“ erteilst Du uns die ausdrückliche Einwilligung zur Verwendung von Cookies/Tools um die Qualität und Performance unseres Dienstes zu verbessern, zur funktionalen und personalisierten Leistungsoptimierung, die Effektivität unserer Anzeigen oder Kampagnen zu messen, für personalisierte Inhalte zu Marketingzwecken, auch außerhalb unserer Webseite. Dies ermöglicht uns personalisierte Online-Anzeigen und erweiterte Analysemöglichkeiten über Dein Nutzerverhalten. Dies beinhaltet auch den Zugriff und die Speicherung von Daten auf Deinem Gerät. Deine Einwilligung kannst Du jederzeit mit Wirkung für die Zukunft über den Menüpunkt „Cookie-Einstellungen“ widerrufen.
Über die Schaltfläche „Einstellungen ändern“ kannst Du individuelle Einwilligungen zu den Cookies/Tools erteilen, widerrufen und erhältst weitergehende Informationen zu den von uns eingesetzten Cookies/Tools, deren Zwecke und Laufzeiten.
Mit dem Klick auf „Nur unbedingt erforderlich“ werden nur technisch notwendige Cookies/Tools eingesetzt.

In unserer Datenschutzerklärung erfahren Sie, wie wir personenbezogene Daten verarbeiten und für welche Zwecke wir die Datenverarbeitung einsetzen.

PUSH-Nachrichten von JBL

Was sind eigentlich PUSH Nachrichten? Als Teil des W3C-Standards definieren Web-Benachrichtigungen eine API für Endbenutzer-Benachrichtigungen, die über den Browser Benachrichtigungen an die Desktop- und / oder Mobilgeräte der Nutzer gesendet werden. Auf den Endgeräten erscheinen Benachrichtigungen, wie sie der Endnutzer von auf dem Gerät installierten Apps kennt (bspw. E-Mails). Auf den Endgeräten erscheinen Benachrichtigungen, wie sie der Endnutzer von auf dem Gerät installierten Apps kennt (bspw. E-Mails).

Diese Benachrichtigungen ermöglichen es einem Webseitenbetreiber seine Nutzer so lange zu kontaktieren, wie seine Nutzer einen Browser offen haben - ungeachtet dessen, ob der Nutzer gerade die Webseite besucht oder nicht.

Um Web-Push-Benachrichtigungen senden zu können, braucht man nur eine Website mit einem installierten Web-Push-Code. Damit können auch Marken ohne Apps viele Vorteile von Push-Benachrichtigungen nutzen (personalisierte Echtzeit-Kommunikationen genau im richtigen Moment.)

Web-Benachrichtigungen sind Teil des W3C-Standards und definieren eine API für Endbenutzer-Benachrichtigungen. Eine Benachrichtigung ermöglicht es, den Benutzer außerhalb des Kontexts einer Webseite über ein Ereignis, wie beispielsweise über eine neuen Blog Beitrag, zu benachrichtigen.

Diesen Service stellt die JBL GmbH & Co. KG kostenlos zur Verfügung, welcher genauso einfach aktiviert, wie deaktiviert werden kann.